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Der Samariter-Verein Riehen ist einer der grössten und aktivsten Anbieter der Region Basel im Bereich Sanitätsdienst (sog. Samariterposten). Er verfügt über eine reiche Erfahrung bei der Behandlung von grösseren und kleineren Verletzungen ebenso wie bei medizinischen Notfällen.
Alle 29 eingesetzten Vereinsmitglieder erfüllen die vom Schweizerischen Samariterbund vorgegebenen Mindestqualifikationen (Nothilfe- und Samariterkurs sowie Modul Postendienst) und besuchen regelmässig praktische und theoretische Fortbildungen (Monatsübungen). Die Schulungen stehen auf einem hohen Niveau. Weitere Qualifikationen:
- 25 Samariter/innen sind im Besitz eines gültigen CPR-Ausweises;
- 20 beherrschen die Automatische Externe Defibrillation;
- 7 amtieren zugleich als Kurs- und Technische Leiter;
- 5 sind als Transporthelfer ausgebildet;
- mehrere Mitglieder sind auch an ihrem Arbeitsplatz als Samariter eingesetzt.
Jeder Samariterposten wird mit mindestens zwei Samaritern bestückt, mindestens einer davon mit CPR-Ausweis. Je nach Anlass sind Samariter mit speziellen Sprachkenntnissen vor Ort (D/F/I/E). Die Samariter unterstehen selbstverständlich der Schweigepflicht.
Die Hilfeleistung ist für die Patientinnen und Patienten kostenlos. Die Kosten werden gemäss den Ansätzen des Postendienst-Reglements durch den Veranstalter des jeweiligen Anlasses gedeckt.
Die Vielfalt der durch den Samariter-Verein Riehen betreuten Veranstaltungen ist beeindruckend und für die Postendienst leistenden Samariter äusserst attraktiv: nicht nur weitverbreitete Sportarten wie Fussball, Volleyball, Handball, Leichtathletik oder Laufsport gehören zu den Einsatzgebieten, sondern auch Unihockey, Kunstturnen, Fechten, Velorennen und Schwingen. Sporttage in Firmen und Schulen stehen ebenso auf dem Programm wie Banntage, Dorffest, 1.August-Feier und Firmenanlässe. Darüber hinaus leisten viele Riehener Samariterinnen und Samariter Postendienste im Auftrag des Samariterverbands beider Basel, namentlich im St.Jakob-Park bei den Fussballmatches und Konzerten (ein Dutzend Samariter während fast 400 Stunden).
Postendienste an Orten ohne eigene Sanitätszimmer werden mit dem mobilen Material bestritten; drei komplette Sets stehen zur Verfügung und werden vom vereinseigenen Materialtransport zum Einsatzort gebracht. Jedes Set ist reichhaltig bestückt und dient zur Behandlung einer Vielzahl von Verletzungen und alltäglichen Krankheiten (Details siehe rechts).
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